Hallo liebe Zuhörerin! Vielen Dank für dein Feedback! Es freut mich dir schon verraten zu dürfen, dass wir genau diese…
109 Folgen sind eine ziemlich lange Zeit. Lang genug jedenfalls, damit sich nicht nur ein Podcast entwickelt, sondern auch die beiden Menschen dahinter.
Manu ist längst nicht mehr ausschließlich die analoge Manu von früher. Und ausgerechnet Digital-Daniel faszinieren neuerdings Dinge, die weder WLAN noch Firmware-Update benötigen. Schallplatten, VHS-Kassetten, alte Spielekonsolen – offenbar arbeitet er konsequent daran, irgendwann ein technisch erstaunlich gut ausgestattetes Museum der 80er- und 90er-Jahre eröffnen zu können.
Aber genauso soll es sein. Denn wenn nach über 100 Episoden noch alles genauso wäre wie am ersten Tag, hätten wir vermutlich irgendetwas falsch gemacht.
Ein Podcast wächst mit den Menschen dahinter
Wer uns schon eine Weile begleitet, weiß, dass sich in den vergangenen Jahren nicht nur unser Musikgeschmack, unsere Technik oder die Anzahl der grauen Haare verändert haben. Ihr habt auch einige der weniger schönen Kapitel unseres Lebens mitbekommen.
Es gab lustige Geschichten, vollkommen belanglose Alltagskatastrophen, Diskussionen über Dinge, über die normale Menschen wahrscheinlich keine 90 Minuten reden würden – aber eben auch Schicksalsschläge, schwierige Phasen und Momente, die erst einmal verarbeitet werden mussten. Und auch das gehört zu diesem Podcast. Vielleicht sogar mehr, als uns am Anfang bewusst war.
Was irgendwann einmal als Hobbyprojekt begonnen hat, ist inzwischen zu einem ziemlich festen Bestandteil unseres Lebens geworden. (K)ein Smalltalk ist für uns längst nicht mehr einfach nur: Mikrofone einschalten, Aufnahme drücken, irgendeinen Unsinn erzählen und danach eine MP3-Datei ins Internet werfen.
Okay. Manchmal ist es natürlich exakt das. Aber eben nicht nur.
Der Podcast ist unser Sprachrohr nach draußen geworden. Hier sprechen wir über Dinge, die uns beschäftigen. Über Arbeit und Gesellschaft, über Musik, Gaming und Technik. Über Situationen, über die wir lachen können, und über solche, bei denen uns das Lachen kurzfristig oder auch länger, gründlich vergangen ist. Und gelegentlich auch einfach darüber, was in unserem erschreckend normalen Alltag passiert.
Kurz gesagt: Der Podcast ist gemeinsam mit uns gewachsen.
Und genau deshalb war irgendwann klar, dass sich auch alles rundherum weiterentwickeln muss.
In Folge 108 haben wir bereits darüber gesprochen, dass (K)ein Smalltalk eine kleine – beziehungsweise inzwischen gar nicht mehr so kleine – Modernisierung vertragen könnte.
Seitdem ist einiges passiert. Und einiges davon passiert gerade noch.
Das neue Gesicht von (K)ein Smalltalk
Die offensichtlichste Veränderung ist unser Cover.
Viele Jahre lang wart ihr es gewohnt, uns als Comicfiguren zu sehen. Das alte Cover gehörte einfach zu (K)ein Smalltalk und hatte zweifellos seinen Charme. Irgendwann mussten wir allerdings feststellen, dass der Podcast erwachsener geworden ist. Wir hingegen ja bekanntermaßen nur bedingt.
Deshalb gibt es nun ein neues Cover.
Und darauf sind die beiden vermutlich bestgealterten Menschen des gesamten Podcastuniversums jetzt tatsächlich live und in Farbe zu sehen.
Keine Comicfiguren mehr. Keine digitalen Stellvertreter. Einfach Manu und Daniel.
Das neue Design behält dabei bewusst unseren Retro-Stil bei. Nur eben in einer Form, die besser zu dem passt, was (K)ein Smalltalk heute ist.
Unser Musikgeschmack bekommt ein eigenes Archiv
Neu sind außerdem unsere Musik-Playlists auf Apple Music, Spotify und YouTube.
Die Idee dahinter ist ziemlich simpel – und genau deshalb mögen wir sie:
Mit jeder neuen Folge kommen zwei von uns ausgewählte Songs in die Playlisten. Nach und nach entsteht dadurch ein musikalisches Archiv unseres Podcasts. Eine ständig wachsende Sammlung aus Songs, die wir gerade hören, wiederentdeckt haben oder aus irgendeinem Grund unbedingt mit euch teilen wollen.
Das Ganze dürfte auf Dauer eine interessante musikalische Zeitreise werden. Oder ein erschreckend detaillierter Beweis dafür, wie wenig sich unser Musikgeschmack teilweise weiterentwickelt hat. Wir werden sehen hören.
Die größte Baustelle: unsere neue Webseite
Das umfangreichste Projekt läuft momentan allerdings noch hinter den Kulissen.
Unsere Webseite bekommt einen kompletten Neustart. Das bisherige Design begleitet uns schon eine ganze Weile und hat seinen Dienst ordentlich erledigt. Allerdings ist die technische Basis inzwischen sichtbar in die Jahre gekommen. Updates und Weiterentwicklungen wären außerdem nur noch gegen zusätzliche Kosten möglich gewesen.
Also hat Daniel eine Entscheidung getroffen, die Menschen in solchen Situationen grundsätzlich für vernünftig halten:
„Dann baue ich die Webseite eben selbst neu.“
Ein Satz, der ungefähr genauso harmlos klingt wie: „Ich streiche am Wochenende schnell das Wohnzimmer.“
Die neue Seite entsteht deshalb komplett neu und wird nicht einfach nur ein optischer Anstrich. Das Ziel ist eine Webseite, die schneller, übersichtlicher und moderner ist, gleichzeitig aber deutlich stärker unseren Stil widerspiegelt.
Das neue Retro-Design, das ihr bereits vom Cover kennt, zieht sich deshalb künftig durch den gesamten Auftritt: warme Farben, klare Typografie, Illustrationen und natürlich weiterhin unsere Mischung aus Podcast, persönlichem Blog und digitalem Chaos.
Dabei geht es allerdings nicht nur ums Aussehen. Auch technisch passiert einiges. Navigation, Podcastplayer, Folgenübersicht und Inhalte werden neu strukturiert. Manche Plugins werden sogar selbst programmiert, weil die vorhandenen oftmals einfach nicht das machen, was Daniel von ihnen erwartet. Gerade bei inzwischen weit über hundert Episoden soll man schließlich auch noch Dinge wiederfinden können, ohne archäologische Kenntnisse mitbringen zu müssen.
Und weil wir keine halbfertige Baustelle veröffentlichen möchten, bekommt das Ganze die Zeit, die es braucht.
Auch wenn Daniel dabei regelmäßig feststellen muss, dass „nur noch schnell diese eine Sache“ in der Webentwicklung meistens mindestens fünf weitere Dinge bedeutet.
Und dann wäre da noch YouTube …
Unser YouTube-Kanal gehört zu den Bereichen, bei denen wir euch nichts vormachen müssen. Dieser ist in den vergangenen Monaten beziehungsweise Jahren deutlich zu kurz gekommen. Eigentlich kann man es noch einfacher sagen:
Er liegt ziemlich tot herum.
Wie wir bereits in unserem Beitrag „YouTube liegt derzeit auf Eis“ geschrieben haben, war das hauptsächlich eine Frage der Zeit. Jobs, Privatleben und Podcast unter einen Hut zu bekommen funktioniert meistens ganz gut – solange man nicht noch beschließt, zusätzlich regelmäßig Videos zu produzieren.
Genau das möchten wir jetzt aber wieder angehen.
Der YouTube-Kanal soll künftig wieder stärker Teil unseres Angebots für euch werden. Unsere Podcastfolgen werden deshalb nach und nach wieder in die entsprechende Playlist hochgeladen.
Die Betonung liegt allerdings auf nach und nach. Eine fertige Podcastfolge als MP3 zu exportieren dauert ungefähr drei bis vier Minuten. Die Videoversion derselben Folge benötigt beim Rendern gerne 25 bis 30 Minuten (bis alles bei YouTube angesehen werden kann – gute 1,5 Stunden). Bei über hundert Folgen kann man sich ungefähr vorstellen, warum wir das nicht an einem gemütlichen Sonntagnachmittag erledigen.
Aber: Es geht Schritt für Schritt wieder los.
Noch nicht fertig – aber ziemlich viel in Bewegung
Wenn man sich anschaut, was in den vergangenen Wochen passiert ist, merkt man vielleicht schon, wohin die Reise geht.
Das neue Cover ist da. Unsere Musik-Playlists wachsen mit jeder Folge. Die neue Webseite nimmt immer mehr Gestalt an. Und auch YouTube wird langsam wieder aus seinem Dornröschenschlaf geweckt.
Noch ist natürlich nicht alles fertig, und vermutlich wird es auch immer irgendeine Idee geben, die wir noch ausprobieren wollen.
Aber vielleicht gehört genau das inzwischen zu uns und damit auch zu (K)ein Smalltalk.
Dieser Podcast war nie ein perfekt durchgeplantes Medienprodukt. Er ist gemeinsam mit uns entstanden, hat sich verändert, Umwege genommen und gelegentlich wurden Dinge ausprobiert, bei denen wir hinterher auch nicht mehr ganz sicher waren, was eigentlich der ursprüngliche Plan gewesen ist.
Und genau deshalb möchten wir ihn auch weiterhin so behandeln:
Nicht stehen bleiben. Dinge ausprobieren. Bewährtes behalten. Anderes neu überdenken.
Und dabei hoffentlich weiterhin ziemlich viel Spaß haben.
Danke an alle, die uns schon seit Jahren zuhören. Danke an alle, die irgendwann mittendrin dazugekommen sind und natürlich auch an diejenigen, die gerade erst feststellen, worauf sie sich hier eigentlich eingelassen haben.
(K)ein Smalltalk verändert sich gerade.
Aber keine Sorge.
Die zwei Menschen hinter den Mikrofonen bleiben dieselben.
Mit zwei Meinungen und nach wie vor ziemlich wenig Filter.




